Elektromobilität in Bayern. Aufbau der Ladesäuleninfrastruktur

Ab heute, dem 01.07.2022 ist es in Bayern wieder möglich, öffentlich zugängliche Ladestationen bezuschusst zu bekommen.  Förderanträge können jetzt wieder eingereicht werden für die Anschaffung neuer Ladesäulen, den Netzanschluss, die Bodenarbeiten und die Parkplatzmarkierung. Antragsberechtigt sind alle natürlichen und juristischen Personen. Ausgenommen sind Gesellschaften bürgerlichen Rechts (GbR). Um eine Förderung zu erhalten, sind folgende Punkte als Voraussetzung definiert:

  • Es müssen mindesten 2 Ladestationen mit über 22 KW bzw. 4 Ladestationen mit bis zu 22 KW aufgebaut werden
  • Die Ladestation muss öffentlich zugänglich sein (mindestens 12 Stunden Werktags)
  • Die Ladestation muss mit erneuerbaren Energien betrieben werden
  • Die Ladestationen müssen mindestens 6 Jahre betrieben werden
  • Die geltende Ladesäulenverordnung

Öffentlich zugängliche Ladesäulen in Bayern können wie folgt bezuschusst werden:

  • Ladesäulen ≥ 3,7 kW bis ≤ 22 kW: 40 %, max. 2.500 € pro Säule
  • Ladesäulen > 22 kW bis < 100 kW: 40 %, max. 10.000 € je Säule
  • Ladesäulen ≥ 100 kW, 40 %, max. 20.000 € je Säule
  • Ladesäulen ≥ 100 kW inkl. integriertem Pufferspeicher ≥ 75 kWh, 40 %, max. 25.000 € je Säule

Die Antragstellung erfolgt immer pro Standort und eine maximale Förderung wird bewilligt bei einer Zugänglichkeit von 24 Stunden an 7 Tagen. Die Förderung reduziert sich auf die Hälfte, wenn lediglich die Mindestanforderung eingehalten wird!

Die Förderung kann um 50 angehoben werden, wenn eins der nachfolgenden Kriterien erfüllt ist:

  • Aufbau in Wohngebieten
  • Aufbau in räumlicher Nähe zu Mobilitätsstationen oder P&R-Parkplätzen
  • Gesteuertes und lastoptimiertes Laden
  • Authentifizierung über ein gängiges Debit- und Kreditkartensystem
  • Barrierefreies Nutzen des Ladepunktes für motorisch eingeschränkte Menschen


Link zum Förderaufruf

Warum mit einem Fördermittelberater zusammenarbeiten?

Den meisten Unternehmen fehlt es an Zeit, um sich mit den Förderprogrammen und seinen Richtlinien beschäftigen. Das Abgleichen der Richtlinien mit den Projektideen ist meistens kein Bestandteil der Planung. Später in der Umsetzungsphase wird im Normalfall auch kein Projektverantwortlicher Freude daran haben, jede Anpassung des Projektes mit den eingereichten Anträgen abzugleichen und entsprechend zu melden. Im Umkehrschluss möchte jedoch jeder Unternehmer, die nicht rückzahlungspflichtigen Zuschüsse für sich gewinnen!

Daher ist es die Aufgabe eines Fördermittelberaters:

  • Förderprogramme zu identifizieren
  • Die Förderfähigkeit einzustufen
  • Anträge zu erstellen
  • Während des gesamten Projektes die administrative Verwaltung zu übernehmen
  • Anpassungen dem Fördermittelgeber anzuzeigen
  • Sicherzustellen, dass alle Formellen Bedingungen eingehalten werden und die Zuschüsse ausgezahlt werden

Rechtsanspruch auf Fördermittel

Einen Rechtsanspruch gibt es für nahezu keine Förderung, die beantragt wird. Eine Ausnahme bildet hier das Innovationsfördergesetz der Bundesrepublik Deutschland. Hier besteht ein Rechtsanspruch auf Bezuschussung von bis zu 1 Mio. € pro Jahr. Gefördert werden in erster Linie Personalkosten, die einer als innovativ zu definierenden Tätigkeit nachgegangen sind.

IngTechAS

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